Rollentrainer oder Ergometer?

Viele Menschen, genauer gesagt Freizeitsportler oder Profisportler möchten im Winter weiter sportlich aktiv bleiben und hier insbesondere den Radsport weiter aktiv ausführen. Hier gibt es die unterschiedlichen Möglichkeiten. So stehen Rollentrainer, wie der Tacx Galaxia T1100 oder der Kurt Kinetic Rock and Roll zur Verfügung. Die Anschaffung eines Trainers will gut überlegt sein, da solch ein Gerät einige Euro kostet. Die Anschaffung ist in der Regel jedoch langfristig angelegt, da die Trainer Jahre lang gute Dienste leisten werden.

Jetzt fragen sich Einige mit Sicherheit, ob sie sich einen Rollentrainer oder einen Ergometer kaufen sollen, da der Grundgedanke beider Geräte im Grunde genommen gleich ist. Der Grundgedanke ist der, dass sich Mann und Frau im Winter sportlich betätigen und die Bewegung auf einem Rad, nämlich das Treten der Pedalen, ausführen können. Somit ist die Frage ob Ergometer in jedem Fall berechtigt. Fest steht, dass beide Geräte Vor- und Nachteile haben, so dass hier ein Vergleich in jedem Fall sinnvoll ist. Die Entscheidung, ob ein Trainer gekauft wird, eventuell sogar gebraucht, ist subjektiv zu beantworten und von Person zu Person unterschiedlich. Insbesondere hier hilft ein aktueller Ergometer Test weiter.

Vor- und Nachteile

ErgometerBei einem Ergometer liegt der Vorteil auf der Hand. Der Sitz kann schnell und einfach in mehrere Positionen verstellt werden. Dies ist bei einem Rennrad oder einem Mountainbike eher schwierig. Somit ist ein Ergometer in einem Haushalt zu empfehlen, wo mehrere Personen den Ergometer benutzen. Wenn nur eine Person trainieren möchte, dann ist ein Rollentrainer besser geeignet, da hier das Sitzempfinden perfekt ist. Der Sportler sitzt auf seinem normalen Fahrrad und wird vom Sitzen her keinen Unterschied gegenüber dem Fahren auf dem Fahrrad bemerken, da es sich hierbei um sein Fahrrad handelt.

Bei einem Ergometer ist in der Regel die Anschaffung teurer und das Ergometer ist auch schwerer, so dass es nicht so einfach von einem Raum in den nächsten Transportiert werden kann. Dies ist auf der einen Seite ein Nachtei, auf der Anderen ein klarer Vorteil, da die Schwungmasse sehr groß ist und somit für eine realistisches Fahrgefühl sorgt. Wenn ein Radfahrer, egal ob Mountainbike oder Rennrad nicht so viel Geld zum Trainieren ausgeben möchte, dann ist hier ein Rollentrainer eher zu empfehlen.

Bei einem Ergometer gibt es zahlreiche Programme, das bedeutet, dass die Einstellungen hier sehr vielfältig sind. Hierfür bedarf es einem Kauf von einem hochwertigen Ergometer, da nicht alle Einsteigermodelle über diese Funktion verfügen.

Viele Sportler äußern in zahlreichen Rollentrainer Tests, dass das Fahrfeld auf einem Ergometer perfekt ist, während das Fahren auf einem Ergometer bei vielen Sportlern einen monotonen Eindruck hinterlässt, da das Fahren immer das Selbe ist und es hier wenig Abwechslungsmöglichkeiten gibt. Andere Sportler hingegen sagen, dass gerade beim Rollen Trainer die Fahrt monoton ist. Es handelt sich hierbei um völlig subjektive Einschätzung.

Bei einigen Rollentraineren gibt es eine Geräuschentwicklung, welche durch das Fahren auf einer Rollen erzeugt wird. Diese Geräuschentwicklung und die eventuell damit verbundene Vibration kann als störend empfunden werden. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte, egal ob Rollentrainer oder Ergometer gleichen sich aus, so dass die Frage schlussendlich von jedem selbst beantwortet werden muss.

 

Die wichtigen Punkte bei der Entscheidung im Überblick

  • subjektive Entscheidung
  • Ein Vergleich ist wichtig
  • auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasst

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